Archiv der Kategorie: Klima

Geographieolympiade – Toller Erfolg beim Regionalfinale

Spitzenergebnisse bei der Geographieolympiade

Justin Götz (Klasse 10a) und Jessie Langner (Klasse 7a) nahmen für die Zentralschule Adorf beim Regionalfinale der sächsischen Geographieolympiade am 7.Dezember in Zwickau teil. Hier mussten sie ihre Fähigkeiten im komplexen geographischen Wissen, Topographie und Denksport/Allgemeinwissen unter Beweis stellen. Das Teilnehmerfeld bestand aus je 14 Kontrahenten der Klassenstufen 7 und 10 aus Schulen vom Oberen Vogtland bis nach Limbach-Oberfrohna.

Um überhaupt nach Zwickau reisen zu dürfen, hatten Jessie und Justin bereits zwei Runden des Wettbewerbs, an dem sachsenweit mehr als 15.000 Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und 10 teilnahmen, erfolgreich absolviert. In der ersten, auf Schulebene, setzten sie sich innerhalb der Zentralschule als Beste ihres Jahrgangs durch. In der zweiten Runde wurden von allen Schulsiegern der jeweiligen Regionalstellen (Zwickau, Chemnitz, Leipzig, Dresden, Bautzen) wiederum nur die erfolgreichsten zum Regionalfinale eingeladen. Sich dafür zu qualifizieren, ist bereits eine herausragende Leistung! Die Zentralschule Adorf war als einzige Schule in beiden Altersklassen vertreten.

Im „Haus der Sparkasse“ Zwickau hieß es nun, möglichst viele Fragen rund um den Globus richtig zu beantworten.

Justin konnte sich dabei unter den Zehntklässlern im vorderen Mittelfeld platzieren und schrammte nur denkbar knapp am Podest vorbei, da die Leistungsdichte hier sehr hoch war. Viele Teilnehmer lagen mit großer Punktzahl nahezu gleichauf, zu denen auch Justin gehörte. Eine starke Leistung!

Bei der Siegerehrung der Siebtklässler traute Jessie kurzzeitig seinen Ohren nicht, wurde er doch als Gewinner verkündet! Er setzte sich mit großem Vorsprung durch und erzielte von allen Teilnehmern an diesem Tag die meisten Punkte. „Ein sensationelles Ergebnis!“, kommentierte Herr Michel, ein Mitarbeiter des Landesamtes für Schule und Bildung, Jessies Erfolg, als er ihm die Siegerurkunde überreichte. Kurios: Vor dem Wettbewerb sprach eben dieser Herr Michel vollkommen zufällig Jessie auf dem Flur an, und fragte ihn beiläufig: „Und, bist du schon aufgeregt?“. Jessie antwortete: „Ä weng!“ Verwundert und amüsiert darüber gab Herr Michel diese Story bei der Urkundenverleihung zum Besten, natürlich in zitierter Mundart.

Im Februar findet in Dresden das Landesfinale der Geographieolympiade statt, wo sich Jessie mit den Gewinnern der anderen Regionalausscheide messen wird. Dafür drückt ihm die ganze Schule die Daumen!

Herr Limmer

Schüler der 7a untersuchen Solarzellen

Am 27.04.2023 stand im Rahmen einer Physikstunde das Thema Fotovoltaik im Mittelpunkt. Wir konnten neue Solarzellen benutzen, die im Rahmen der Klimaschule im letzten Jahr angeschafft wurden. Zunächst haben wir uns in einem Video mit der Funktionsweise von Solarzellen beschäftigt. Bei Lichteinfall kommt es zur Ladungstrennung, wodurch eine elektrische Spannung entsteht. Diese wird durch dünne Aluminiumleitungen weitergeleitet. An den Plus- und Minusanschlüssen konnten wir dann eine Spannung messen. Mit dem Anschluss von Leuchtdioden unterschiedlicher Farben kam auch der Spaßfaktor nicht zu kurz.
Bei Tests wurden die Solarzellen partiell abgedunkelt oder in verschiedenen Winkeln zum Lichteinfall zu den Fenstern ausgerichtet. Dadurch konnte die Änderung der Helligkeit der LEDs visuell beobachtet werden. Auch wurden Parallel- und Reihenschaltung von Solarzellen getestet.
Abschließend wurden mögliche Einsatzgebiete diskutiert. So sind heute bereits viele Anlagen auf Dachflächen, an Fassaden und auf freier Fläche in Betrieb, aber auch bei Campingausrüstungen, auf Autodächern, Booten und im Freizeitbereich finden sich zunehmend Anwendungen.

Eine Unterrichtsstunde mit praktischen Versuchen zeigte allen die erstaunliche Leistungsfähigkeit der heutigen Solartechnologie.

Mit Bildern dem Erdfieber auf der Spur

Am 21. März durften die Klassen 7 und 9 in einem zweistündigen Projekt mit der Hilfe vieler Bilder und tagesaktuellen Satellitenaufnahmen erleben, wie es um unseren Heimatplaneten steht. An anschaulichen Beispielen wurden innerhalb des GEOSCOPIA Projektes einige der „Baustellen“ an unserer Erdoberfläche dargestellt, die hauptsächlich unseren immer größer werdenden Hunger nach Energie und Rohstoffen stillen sollen. Ungefiltert konnten die Schülerinnen und Schüler die Auswirkungen des globalen Rohstoff- und Energiebedarfs aufgezeigt werden. In tagesaktuellen Satellitenbildern wurden globale Zusammenhänge „klassenzimmertauglich“ erklärt und gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern nach Ansätzen für Lösungen gesucht, die von Endverbrauchern ohne großen Aufwand umgesetzt werden können. Die Schülerinnen und Schüler wurden sich auch der Verantwortung bewusst, die ganz besonders jene Menschen haben, die eben auch hier in Europa den meisten Bedarf an Energie und Rohstoffen haben. In sachlichen und lebendigen Diskussionen wurden Lösungsansätze besprochen, die die Schülerinnen und Schüler mit Motivation ins Alltagsleben übernehmen möchten. Und als Eindruck nehmen wir mit, dass ein Umdenken in Leben, Wirtschaft und Kultur längst angefangen hat und Herr Geisler appellierte an die Eigenverantwortung in jedem von uns. Das nehmen wir gerne mit und freuen uns auf die baldige Klimawoche, in der wir als Schule einen kleinen Beitrag für Klima- und Umweltschutz leisten werden.

Gemeinsam Boden gut machen – Ein interessanter Vortrag zum Thema Klima- und Bodenschutz

Am 25.11. öffneten wir unsere Türen der Aula für interessierte Teilnehmer aus der Landwirtschaft, Naturschutz und selbstverständlich für unsere Schüler/innen. Wir hörten uns einen Gastvortrag von Prof. Dr. Bruno Glaser von der Martin-Luther-Universität Halle an. Die Schüler und Gäste hatten die seltene Gelegenheit einem echten Wissenschaftler viele Fragen zum Thema Klimawandel und Maßnahmen dagegen zu stellen. Im Anschluss wurde sich über Möglichkeiten ausgetauscht, gemeinsame Projekte und Aktionen zu planen. Ein gutes Vorbild sei die Ökoregion Kaindorf in Österreich, betonte Glaser. Dort wurde über Jahre hinweg eine gesamte Region in eine nachhaltige Entwicklung bewegt, an der vor allem die Einwohner einen bemerkenswerten Anteil haben. Wir denken, dass viele Elemente dieser Region auch in unserer Heimat angewendet werden könnten. Als Schule mit nennenswerten Anteilen von Schulabgängern, die in der Landwirtschaft tätig nehmen unsere Schüler/innen bereits heute Eindrücke über neue nachhaltigere Methoden in der Landwirtschaft mit auf den Weg. Wir möchten unseren Schülern nicht nur den Handlungsbedarf für Nachhaltigkeit wecken, sondern auch Mut und Motivation für eigene Ideen mit auf den Weg geben.

Tag der offenen Tür an der Zentralschule

Am 7.10.2022 fand am Nachmittag endlich wieder der Tag der offenen Tür an unserer Schule statt, den viele Interessierte wahrnahmen. Es gab ja auch viel zu entdecke!  In Physik und Informatik fanden Experimente statt, in Kunst konnte man kleine Stoffbeutel oder Leinwände bemalen, in der Turnhalle standen verschiedene Bewegungsangebote auf dem Programm. Besucher konnten sich auch über die verschiedenen Fächer, die Ganztagesangebote, die Schulsozialarbeit, Berufsorientierung und die Klimaschule informieren.

Schön, dass so viele den Weg in unsere Schule gefunden haben. Es war ein gelungener Nachmittag!

Teilnahme am Netzwerktreffen der Klimaschulen in Chemnitz

Der 20. September sollte für den Schülerrat der ZS Adorf ein besonderer Tag werden. Unser Ziel war Chemnitz. Wir durften an einem Workshop mit dem Thema „Raus aus der Schublade“ teilnehmen.

Im Verlauf des Tages wurden wir eingeladen Vorurteile in unserem Leben abzubauen. Es gab Anregungen für neue Sichtweisen auf das Leben, auf andere Menschen und andere Kulturen. Manchmal ist es gut einen Perspektivwechsel im Leben auszuprobieren.

Eröffnung der 1. Klimawoche an der Zentralschule


Seit Montag, dem 16. 09., findet an der Zentralschule die 1. Klimawoche statt. In dieser Woche stehen Themen rund um das Klima und den Klimawandel im Mittelpunkt. Die Eröffnung fand in der Aula mit den Klassensprechern und eingeladenen Gästen statt. Diesen gilt unser Dank. Besonders freuten wir uns, dass neben Bürgermeistern auch Frau Miersch vom Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft anreiste und ein paar Worte an uns richtete und unser Engagement lobte. Schließlich sind wir KLIMASCHULE DER ERSTEN STUNDE =)

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Klimawoche


In der zweiten Septemberwoche findet unsere Klimawoche statt. In der Aula wird es einen Klimapavillion geben. Dort findet ihr interessante Denkanstöße zum Thema Klimawandel. Einige Lehrerinnen und Lehrer haben Projekte zum Thema vorbereitet. Der gesamte Unterricht wird in dieser Woche auf das Thema Klimawandel ausgerichtet sein.

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Projekt Klimaschule im Physikunterricht


Unsere Schule darf sich Klimaschule nennen. Im Rahmen des Projektes befassen wir uns mit aktuellen Fragen des vom Menschen verursachten Klimawandels. Durch die Projektförderung war es möglich, dass die Schule digitale Technik für mehrere Schülerarbeitsplätze anschaffen konnte. Es handelt sich dabei jeweils um sogenannte Calliope®-Minis.  Dies sind kleine programmierbare Hardwarebaugruppen wie sie z.B. auch in ähnlicher Form in Smartphones eingesetzt werden.  Sie beinhalten eine Reihe von Sensoren zur Ermittlung von Messgrößen (z.B. Temperatur, Helligkeit, Beschleunigung) die von einem Prozessor erfasst und verarbeitet werden können.

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