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Projekttag zum Thema „Klassenklima“

Am 08.12.2023 verbrachten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b ihren Schultag nicht im Klassenraum, sondern in der Aula. Auf dem Stundenplan stand ein Klassenprojekt mit unserer Schulsozialarbeiterin Frau Hendel zum Thema „Klassenklima“. Nach einem kurzen Warm-up, bei dem wir einiges Neues über uns erfuhren, ging es in eine Gruppenarbeit. Die Aufgabe bestand darin, ein Klassenaquarium zu entwerfen. Welcher Fisch passt zu welchem Kind? Mit wem verbringt wer viel Zeit und bildet eine Art „Schwarm“? Die Ergebnisse ließen sich sehen und wurden im Anschluss gruppenweise präsentiert. Auch die Kommunikation bzw. die Ausdruckweise stand auf dem Plan. Was können Schimpfwörter mit einem Menschen machen? Dazu hatte Frau Hendel ein großes Plakat mit einem Menschen bemalt. Schimpfwörter wurden aufgeschrieben und anonym vorgelesen. Nach jedem gelesenen Schimpfwort wurde das Plakat zerstört – zerrissen, zerknüllt oder sogar darauf getreten. Jetzt galt es, diese Teile wieder zusammenzusetzen. Eine Art Puzzle, bei dem allen bewusst wurde, dass man es nie wieder so hinbekommt, wie es vorher war. Es blieben Risse und Schäden, kleine Teile fehlten sogar komplett. Das Ergebnis beeindruckte und schockierte uns gleichermaßen. Dass das Verhalten von Einzelnen auch Einfluss auf eine Klasse hat, konnten wir merken, als wir uns alle in ein riesiges Band stellten. Es gab uns Halt, aber sobald sich etwas veränderte, z. B. einer Quatsch machte, bemerkten wir das alle. Als sich alle gegen einen stellten, hatte dieser überhaupt keine Chance – der Druck war zu groß geworden. Er wurde von den anderen weggezogen und die eigene Kraft reichte nicht, um an seinem Platz bleiben. Erst durch Unterstützung von weiteren Kindern konnte wieder eine Art Gleichgewicht hergestellt werden. Nach diesen Erlebnissen bildete ein gemeinsames Pizzaessen den Abschluss, bevor wir uns alle ins Wochenende verabschiedeten.

Plauen – immer eine Reise wert

Wir, die Klasse 9b der Zentralschule Adorf, begaben uns am 07.12.2023 mit unserem „Frau Troppmann – Lehrerinnen – Doppelpack“ und Frau Schilbach auf einen zweitägigen Wandertag nach Plauen. Mit der Vogtlandbahn waren wir schnell am Ziel und bezogen schon kurze Zeit später unsere Zimmer in der Jugendherberge „Alte Feuerwache“. Wie es sich für die Vorweihnachtszeit gehört, durfte natürlich ein Besuch des Plauener Weihnachtsmarktes nicht fehlen. Trotz der vielen Leckereien, war das Mittagessen bei McDonalds Pflicht. Gut gestärkt machten wir uns anschließend für eine kleine Shoppingtour in die Stadtgalerie Plauen auf. Alle freuten sich schon auf das 1. Highlight des Tages – der Besuch des Capitol Kino Plauen. Vorher ging es aber noch einmal in die Jugendherberge zurück – die schweren Shopping- Taschen abstellen und kurz die Beine hochlegen.

Am Abend schoben wir dann eine ruhige Kugel auf der Bowlingbahn im Freizeitcenter Number One. Nach ein paar Übungswürfen wurden wir immer besser und so war es kein Wunder, dass immer mehr Strikes fielen und die Punkte nur so in die Höhe schossen. 

Zurück in der Jugendherberge, begaben wir uns zwar ins Bett, hatten aber noch viel zu erzählen. Die Nacht war viel zu kurz, um am nächsten Morgen ausgeschlafen zu sein. Um 8 Uhr hieß es dennoch Frühstück! Mit einer Stärkung im Bauch bewiesen unsere Jungs, was für tolle Sportskanonen sie sind – unter lautem Beifall kletterten sie die Feuerwehrstange empor und rutschen anschließend, wie echte Feuerwehrhelden, nach unten. Danach mussten wir leider schon wieder unsere Taschen packen und uns von der Jugendherberge verabschieden. Aber auch dieser  Tag sollte noch ein weiteres Highlight für uns bereithalten. Schwer bepackt aber mit reichlich guter Laune machten wir uns ins Stadtbad Plauen auf. Ob vom Sprungturm springen, auf der Blubber – Massageliege entspannen oder einfach nur zu schwimmen – die Zeit verging mal wieder viel zu schnell. Mit einer Polonaise durch das Becken verabschiedeten wir uns und traten unseren Heimweg mit der Vogtlandbahn an. Mit vielen schönen Erinnerungen, guter Laune und müden Knochen kamen wir am frühen Nachmittag wieder in Adorf an. Einig waren wir uns am Ende alle – Plauen hat viel zu bieten und es lohnt sich die Stadt als Schulklasse zu besuchen. Wir wären gerne länger geblieben und hätten noch das eine oder andere Freizeitangebot genutzt. Plauen – wir kommen wieder!

A. Troppmann, S. Troppmann

Theaterbesuch der 5. und 6. Klassen

Am Freitag, den 01. 12., machten sich die 5. und 6. Klassen der Zentralschule Adorf zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen auf den Weg nach Plauen, um sich im Vogtlandtheater die Vorstellung „Urmel aus dem Eis“ anzusehen.  Für knapp zwei Stunden konnten die Schüler und Schülerinnen dem Alltag entfliehen, auf der „Insel Titiwu“ die Entdeckung „des Urmels“ beobachten und mitverfolgen, wie „Wara Waran“ und „Ping Pinguin“ alles Nötige unternehmen, um den einzigartigen „Urmel“ vor dem „König von Pumpollonien“ zu verstecken, der das Urzeitwesen gerne in seiner Ausstellung seltener Tiere zur Schau stellen würde.

Anschließend hatten die Kinder noch Zeit, Plauen zu erkunden, Bubble Tea zu trinken oder sich bei Mc Donald’s zu stärken, bevor alle gemeinsam mit dem Zug zurück nach Adorf fuhren, wo ein aufregender Schultag zu Ende ging.

Herzlichen Glückwunsch unseren Schulsiegern der 18. Sächsischen Geographie-Olympiade 2023/2024

Auch in diesem Schuljahr nahmen die 7. und 10. Klassen der Zentralschule Adorf an der Sächsischen Geographie-Olympiade teil. Jessie Langner (Klasse 7) und Justin Götz (Klasse 10) gingen dabei als Schulsieger hervor und nahmen an der 2. Stufe teil. Beide konnten auch hier einen vorderen Platz einnehmen und qualifizierten sich für die Stufe 3 dieser Olympiade. Am 7.12.23 werden sie ihr geographisches Wissen mit dem der anderen SchülerInnen in Zwickau im „Haus der Sparkasse“ messen können. Wir drücken euch die Daumen!

Weihnachten im Schuhkarton

Bereits das achte Jahr in Folge packten unsere Schüler im Rahmen des Ethik- und Religionsunterrichts für die Aktion Weihnachten im Schuhkarton. Die Schuhkartons werden weltweit in Waisenhäusern und Elendsvierteln verteilt und bringen Freude in sozial schwache Familien. Für viele Kinder ist es das erste Weihnachtsgeschenk in ihrem Leben.

Die Kartons wurden von Schülern der Schule mit Weihnachtspapier beklebt und mit einer englischsprachigen Grußkarte versehen. Schüler, welche sich an der Aktion beteiligten, legten jeweils ein oder zwei kleine Geschenkartikel, wie z.B. Schokolade, Bonbons, Malbücher, Buntstifte, Zahnbürsten oder kleine Spiele, bei. Alle Artikel wurden vom Taschengeld der Schüler gekauft. Die Lehrer sponserten für jeden Karton noch warme Wintermützen sowie ein kleines Kuscheltier. Weltweit werden etwa 10 Millionen Schuhkartons gepackt. Da dies bei Weitem nicht ausreicht, um jedem Kind eine kleine Weihnachtsfreude zu machen, wurden zudem Flyer an die Eltern verteilt, um den Bekanntheitsgrad der Aktion weiter zu erhöhen. Die Kartons werden nun bis zum 13.11. in einer Sammelstelle abgegeben und treten anschließend ihre lange Reise in eines von über 100 Empfängerländern an.

Ausbildung zum Friedensstifter

Seit 2018 bietet die Schulsozialarbeit nun schon die Ausbildung zum Friedensstifter an. Am 18. Oktober fand hierzu das diesjährige schulübergreifende Auftaktseminar im Citytreff Auerbach statt und auch wir waren wieder vertreten. Insgesamt 39 Schülerinnen und Schüler von sechs verschiedenen Schulen trafen sich zum Ausbildungsstart. Wir hatten gemeinsam viel Spaß und konnten in verschiedenen Gruppenarbeiten erste Einblicke in die Ausbildung gewinnen und neue Kontakte knüpfen. Nach diesen ersten Eindrücken starten wir nun voller Motivation in die Friedensstifterausbildung. Vielen Dank an unsere sechs Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen, die an dem Projekt teilnehmen.

Die Friedensstifter sind ein Projekt, bei dem die Kinder und Jugendlichen unserer Schule von Gleichaltrigen bei der Lösung von Konflikten unterstützt werden. Die Friedensstifter haben hierfür eine 6-monatige Ausbildung bei der Schulsozialarbeit absolviert und sich Wissen im Bereich Konfliktlösung, Kommunikation und Zuhören angeeignet. Nach der Ausbildung stehen die Schülerinnen und Schüler unter Schweigepflicht und behandeln die ihnen mitgeteilten Probleme vertraulich.

S. Hendel, Schulsozialarbeit

Bereichsfinale im Fußball

Am 22. September nahmen ausgewählte Schüler der 5., 6. und 7. Klasse am Bereichsfinale im Fußball in Oelsnitz teil. Nach einer beherzten Leistung und viel Einsatz belegten wir den 4. Platz, der leider nicht zum Einzug ins Kreisfinale reichte.

Wir danken allen Schülern für die vorbildliche Vertretung unserer Schule und wünschen ihnen viel Erfolg bei den nächsten Turnieren.

A. Ivasko

Schulfest an der Zentralschule Adorf – Spiel und Spaß für Groß und Klein

Endlich war es wieder soweit – die Zentralschule hatte am Freitagnachmittag ab 14.:00 Uhr ihre Türen für Neugierige und Interessierte, aber auch für ehemalige und vielleicht zukünftige Schüler und Schülerinnen geöffnet. Zum Schulfest wurde den Besuchern viel geboten. Es wurde gebastelt, gestaunt und gelacht, aber auch gesportelt und gegessen.

Für Unterhaltung sorgten verschiedene Programme und Aufführungen. In der Aula präsentierten Schüler unserer Schule ein kleines Programm, welches neben Gesangs-, auch  Theater- und Instrumentaleinlagen enthielt. Weiter ging es mit insgesamt drei Tanzdarbietungen des Adorfer Carneval Vereins in unserer schönen Sporthalle sowie ausführlichen Vorstellungen des Adorfer Judovereins. Auch die Adorfer Feuerwehr zeigte wieder Einsatz und brachte den Besuchern ihre Tätigkeiten näher.

Außerdem gab es viel Spiel und Spaß für Groß und Klein, egal ob in der Turnhalle mit diversen Stationen oder in verschiedenen Räumen der Schule. Der naturwissenschaftliche Bereich zeigte in Physik und Chemie eindrucksvolle und spannende Experimente. Wer lieber künstlerisch tätig werden und auch eine kleine Erinnerung an das schöne Fest haben wollte, konnte die unterschiedlichen Bastelstationen besuchen. So konnte man u.a. Bienenwachskerzen, Salzteiganhänger, Schlüsselanhänger und Lesezeichen sowie aus alten Büchern neue Dekoartikel gestalten. Für das fleißige Besuchen der ganzen Angebote war es möglich eine Stempelkarte zu füllen, die am Eingang ausgehändigt wurde. Für eine ausgefüllte Stempelkarte durfte ein Los gezogen und sich mit etwas Glück noch zusätzlich über einen schönen Preis gefreut werden.

Eingerahmt wurde unsere Veranstaltung durch ein üppiges Angebot an Leckereien. Wer nach dem Stück Kuchen und dem Kaffee Appetit auf etwas Herzhaftes hatte, konnte sich auf dem Schulhof lecker Gegrilltes gönnen oder aber sich noch den Frucht-Kick mit einem köstlichen Smoothie holen. Für die Kleinen war sicherlich der selbstgemachte Bubble-Tea unseres Schülertreffs „MAXX“ der Renner.

Ein herzlicher Dank geht an alle Beteiligten und die vielen lieben Helfer, die mit ihrer Unterstützung und Beteiligung zum Gelingen unseres Schulfestes beigetragen haben – die Lehrer und Lehrerinnen, Schüler und Schülerinnen sowie alle externen Kräfte wie der ACV, der Judoverein Adorf, die Freiwillige Feuerwehr Adorf, das „MAXX“, die Buchhandlung Jacob aus Oelsnitz, die Hobbyimkerin Rosi Decker aus Arnsgrün, die Bäckerei Wolff sowie alle Kinder und Eltern, die für unseren Kuchenverkauf so fleißig gebacken haben. Vielen lieben Dank! Wir freuen uns schon auf’s nächste Schulfest!

S. Schneider

weitere Bilder folgen in Kürze

Der Traumrausch-Bus an der Zentralschule Adorf

Vom 12. bis zum 15. September bekamen die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse Besuch vom Team der Suchtberatung des Diakonischen Beratungszentrums Vogtland gGmbH, welches gleich mit einem ganzen Bus anrückte. Das mobile Präventionsprojekt TraumRausch findet in Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit vor Ort nun schon das dritte Mal an unserer Schule statt und klärt die Jugendlichen über Rauschmittel, deren Wirkung und die Gefahren auf. Die Schülerinnen und Schüler durchlaufen in und am Bus acht multimediale Stationen. Diese sollen dabei helfen, die eigenen Stärken und Fähigkeiten zu entdecken, um diese persönlichen Ressourcen zur Bewältigung des weiteren Lebens zu nutzen.

Die Stationen umfassen unter anderem interaktive Touchscreens, auf denen Substanzen und Wirkungsweisen illegaler Drogen erforscht, Folgen einzelner Süchte im Körper betrachtet werden können oder per VR-Brille die Alkoholwirkung im Straßenverkehr erlebbar gemacht wird. Außerdem konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen über die legalen Drogen Nikotin und Alkohol testen und erweitern.

Wir freuen uns sehr das vom Landkreis unterstützte Projekt an der Schule zu haben, da der Bus eine absolute Besonderheit ist und nur den Schulen im Vogtland zur Verfügung steht. Gestaltet wurde der Bus von Insassen der Justizvollzugsanstalt Zwickau, welche sich für dieses Projekt künstlerisch mit den eigenen Suchterfahrungen auseinandergesetzt haben.

S. Hendel, Schulsozialarbeit

Schüler-Praxis-Tage bei der Deutschen Bahn: Eine spannende und lehrreiche Reise zur Elstertalbrücke

Im Rahmen eines Projekttages begaben sich am 12. September 2023 die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a der Zentralschule Adorf, begleitet von ihren WTH-Lehrern und ihrer Praxisberaterin, auf eine spannende und lehrreiche Reise zur Elstertalbrücke im schönen Vogtland.

Die Elstertalbrücke im Vogtland ist mit rund zwölf Millionen verbauten Steinen die zweitgrößte Ziegelsteinbrücke der Welt. Nun aber hat die von 1846 bis 1851 errichtete Brücke das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht und muss umfangreich saniert werden.

Die Deutsche Bahn ermöglichte den Jugendlichen im Rahmen dieses Bauprojektes eine einzigartige Erfahrung, bei der sie nicht nur viele Fakten über die Elstertalbrücke und die Berufsmöglichkeiten bei der Deutschen Bahn erfahren konnten, sondern auch eine Führung über die Elsterbrücke mit atemberaubendem Ausblick erleben durften.

Nach einer kurzen Vorstellung des Projektes, durch die Verantwortlichen vor Ort, ging es hoch hinauf in das Gleisbett. Vorsicht war geboten – denn trotz der Bauarbeiten – fahren die Züge dort einspurig an den Bauarbeitern vorbei. Für die besonders mutigen und schwindelfreien Schüler ging es im Anschluss auf das Baugerüst rund um die Elstertalbrücke. Wer kann schon von sich behaupten, einmal im Torbogen einer 68m hohen Brücke gestanden zu haben.

Wieder sicher am Boden angekommen, wurde in Gruppen die eigene Baukunst getestet. Jedes Schülerteam baute seine eigene Brücke aus Papier oder Holz und testete im Anschluss, wieviel Tragkraft die eigene Konstruktion hat. Die „Ingenieure“ der stabilsten Brücke konnten sich über einen kleinen Preis und einen Applaus der Klasse freuen. 

Mit vielen Eindrücken im Gepäck traten die Schüler ihre Heimreise an. Sie konnten nicht nur ihre Heimat besser kennenlernen, sondern auch als Team eine unvergessliche Erfahrung sammeln, die allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Bereits vor dem Projekttag haben die Achtklässler im WTH- Unterricht Aufgaben erhalten, welche sie im Nachgang vor der Klasse präsentieren.

Ein großes Dankeschön gilt der Deutschen Bahn, für die Ermöglichung dieses besonderen Ausflugs.