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Stillgestanden! Ein Tag bei der Bundeswehr

Am 30. August machte sich die gesamte Klassenstufe 9 der Zentralschule Adorf auf nach Gleina im Altenburger Land, um dort den Stützpunkt der Bundeswehr zu besuchen.

Bereits an der Wache des Zufahrtstores gab es klare Anweisungen in bekannter militärischer Manier. Schnell an den Umgangston gewöhnt, durchliefen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Stationen der Bundeswehr. Von Luftwaffe über das Heer bis zur Marine erfuhren sie allerhand Wissenswertes über berufliche Perspektiven. Besonders die Möglichkeiten der Ausbildung in unzähligen zivilen Berufen gestalteten die Auswahl deutlich größer als bisher gedacht. Sie reichten weit über den Dienst an der Waffe hinaus. So scheuten sich die informierenden Offiziere auch nicht, klare Vor- und Nachteile zu benennen, wie es sie wohl in jedem Berufszweig gibt.

Viel Kraft war beim Tragen des Marschrucksacks oder der Bergung mit Krankentrage gefragt. Auch für technisch Interessierte gab es ausreichend Wissenswertes über Fahrzeuge, Schiffe und Flugzeuge zu erfahren. Mancher saß zum ersten Mal überhaupt in einem LKW oder Hubschrauber.

Nach einem ganzen Tag im freien Feld traten wir, ungeachtet der äußerst kreativen und talentierten Tarnung unserer Schüler, am Nachmittag vollzählig den „Rückzug“ nach Adorf an.

Hoch hinaus!

Am 1. September verbrachten einige Schüler unserer Zentralschule einen sehr sportlichen Schultag. Zur zweiten Auflage des „Remtengrüner Turmlaufs“ hatten die Schüler den Turm ganz für sich, da die Veranstalter für die Schulen im Umkreis eine Sonderveranstaltung durchführten. So machten sich die Kinder gemeinsam mit unserem Sportlehrer auf den Weg nach Remtengrün und gaben ihr Bestes auf jeder einzelnen Stufe. Neben Einzelstartern gab es auch Mannschaftswettbewerbe und sogar Herr Ivasko konnte für einen Lauf begeistert werden und erreichte den 1. Platz in seiner Altersklasse. Außerdem gratulieren wir Yannick Wollner, Julien Pache und Mansoor Kamawal zu den Plätzen eins, zwei und drei sowie Anne Jacob zum 4. Platz in ihren jeweiligen Altersklassen. Die Mannschaft ZS Adorf M3 belegte einen guten 6. Platz. Hier starteten gemeinsam Yannick Wollner, Anne Jacob und Hafizullah Manafzai. Geehrt wurden alle Teilnehmer mit einer Medaille. Ein großer Dank geht an die Veranstalter für die schöne Aktion! Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

Wir sind echt! Ein Hoch auf das wahre Leben abseits der Online-Welt

Es gibt Probleme, die hat man in ländlichen Gegenden weniger als in der Stadt. Kriminalität, Lärm, Luftverschmutzung… Da haben wir es hier „auf dem Dorf“ doch ganz schön, oder? Unsere Kinder wachsen behütet und gesund zwischen Wiesen und Wäldern auf. Glaubt man zumindest. Denn es gibt eine Gefahr, die unabhängig vom Wohnort, unsere Kinder bedroht. Sie ist zunächst unsichtbar, aber dennoch überall und macht sich erst bemerkbar, wenn es häufig schon zu spät ist: die Mediensucht.

Das Internet, genutzt mit Smartphone, Tablet und PC, ist überall und bietet unseren Kindern einen Ort, an dem sie alles sein und alles tun können, was sie wollen. Sehr verlockend, aber auch sehr gefährlich: die heile Online-Welt, die immer schön ist und wo einen niemand nervt, fernab der Realität und echtem Miteinander.

Zum Thema „Mediensucht“ besuchte am 3.5.23 der Experte Florian Buschmann der Firma „Offline-Helden“ unsere Zentralschule und machte der Klasse 5a sehr anschaulich deutlich, wie viel Zeit die Schüler und Schülerinnen online verbringen, was sie dadurch im echten Leben verpassen und welche weitreichenden teils verheerende Folgen ein zu hoher Medienkonsum haben kann.

Am Nachmittag bildete sich auch das Kollegium zum Thema fort und erhielt wichtige Informationen und Hilfen zur Erkennung problematischen Medienverhaltens sowie Möglichkeiten der Unterstützung von Schülern und Eltern.

Eine sehr wichtige Erkenntnis war auch, dass die Schüler und Schülerinnen bei ihrem Medienverhalten durch Regeln seitens der Eltern unterstützt werden müssen und dass die Schule hierbei nur einen ergänzenden Erziehungsauftrag hat. Den Hauptteil ihrer Zeit verbringen die Kinder ja schließlich zuhause am Gerät und nicht in der Schule. Denn hier herrscht Handyverbot. Dabei geht es aber nicht um strikte Verbote, sondern um den gesunden Mittelweg.

Wir sollten unseren Kindern eine Kindheit ermöglichen, die geprägt ist von Erlebnissen mit Familie und Freunden, in der eigene Erfahrungen gesammelt werden durften und viel für’s spätere Leben gelernt wurde. Eine Kindheit, in der Werte vermittelt und Grundlagen gelegt wurden. Es wäre doch schade, wenn dies alles auf der Strecke bliebe, weil man seine Lebenszeit mit Zocken und Videos schauen vergeudet hat.

Weitere Infos zum Thema, Tests zur Medienabhängigkeit, etc. erhalten sie auf der Internetseite www.florian-buschmann.de

Schüler der 7a untersuchen Solarzellen

Am 27.04.2023 stand im Rahmen einer Physikstunde das Thema Fotovoltaik im Mittelpunkt. Wir konnten neue Solarzellen benutzen, die im Rahmen der Klimaschule im letzten Jahr angeschafft wurden. Zunächst haben wir uns in einem Video mit der Funktionsweise von Solarzellen beschäftigt. Bei Lichteinfall kommt es zur Ladungstrennung, wodurch eine elektrische Spannung entsteht. Diese wird durch dünne Aluminiumleitungen weitergeleitet. An den Plus- und Minusanschlüssen konnten wir dann eine Spannung messen. Mit dem Anschluss von Leuchtdioden unterschiedlicher Farben kam auch der Spaßfaktor nicht zu kurz.
Bei Tests wurden die Solarzellen partiell abgedunkelt oder in verschiedenen Winkeln zum Lichteinfall zu den Fenstern ausgerichtet. Dadurch konnte die Änderung der Helligkeit der LEDs visuell beobachtet werden. Auch wurden Parallel- und Reihenschaltung von Solarzellen getestet.
Abschließend wurden mögliche Einsatzgebiete diskutiert. So sind heute bereits viele Anlagen auf Dachflächen, an Fassaden und auf freier Fläche in Betrieb, aber auch bei Campingausrüstungen, auf Autodächern, Booten und im Freizeitbereich finden sich zunehmend Anwendungen.

Eine Unterrichtsstunde mit praktischen Versuchen zeigte allen die erstaunliche Leistungsfähigkeit der heutigen Solartechnologie.

„Achtung, Auto!“ – ADAC an der Zentralschule

Auch in diesem Schuljahr wurde das ADAC-Projekt „Achtung, Auto!“ an unserer Schule durchgeführt. Am 24.3.23 machte sich die 5a auf den Weg zum Adorfer Waldbad, um dort äußerst wichtige Informationen zum Verhalten im Straßenverkehr und im Auto zu erfahren. So erfuhren die Kinder, wie ein Anhalteweg berechnet wird oder wie viele Tonnen Gewicht aus einem 30kg schweren Kind werden, wenn es zu einem Frontal-Crash aus 50km/h kommt. Da drücken dann 900kg in den Gurt und den Airbag. Da möchte man sich doch lieber anschnallen. Darum geht es dem ADAC in diesem Projekt nämlich hauptsächlich: Überlebensnotwendige Informationen an die Kinder weitergeben und das Bewusstsein für die Gefahren, die im Straßenverkehr lauern, zu schärfen. Besonders spannend wurde es für die 5a dann bei einer Gefahrenbremsung aus voller Fahrt mit 30 km/h sowie einem kniffligen Fahrradparcours. Hier konnten die Schüler und Schülerinnen ihre Geschicklichkeit und Sicherheit mit dem Fahrrad testen. Als aktiver Teilnehmer im Straßenverkehr ist für die Kinder das Beherrschen ihres Fahrrads von großer Bedeutung. Abschließend wurden die drei besten Schüler und Schülerinnen mit Medaillen ausgezeichnet und jeder Teilnehmer erhielt eine Urkunde.

Für alle Beteiligten war es ein aufschlussreicher und sehr interessanter Tag, bei dem alle sehr viel gelernt haben.

Danke an den ADAC und die Adorfer Stadtverwaltung für die Sperrung des Waldbadparkplatzes.

Mit Bildern dem Erdfieber auf der Spur

Am 21. März durften die Klassen 7 und 9 in einem zweistündigen Projekt mit der Hilfe vieler Bilder und tagesaktuellen Satellitenaufnahmen erleben, wie es um unseren Heimatplaneten steht. An anschaulichen Beispielen wurden innerhalb des GEOSCOPIA Projektes einige der „Baustellen“ an unserer Erdoberfläche dargestellt, die hauptsächlich unseren immer größer werdenden Hunger nach Energie und Rohstoffen stillen sollen. Ungefiltert konnten die Schülerinnen und Schüler die Auswirkungen des globalen Rohstoff- und Energiebedarfs aufgezeigt werden. In tagesaktuellen Satellitenbildern wurden globale Zusammenhänge „klassenzimmertauglich“ erklärt und gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern nach Ansätzen für Lösungen gesucht, die von Endverbrauchern ohne großen Aufwand umgesetzt werden können. Die Schülerinnen und Schüler wurden sich auch der Verantwortung bewusst, die ganz besonders jene Menschen haben, die eben auch hier in Europa den meisten Bedarf an Energie und Rohstoffen haben. In sachlichen und lebendigen Diskussionen wurden Lösungsansätze besprochen, die die Schülerinnen und Schüler mit Motivation ins Alltagsleben übernehmen möchten. Und als Eindruck nehmen wir mit, dass ein Umdenken in Leben, Wirtschaft und Kultur längst angefangen hat und Herr Geisler appellierte an die Eigenverantwortung in jedem von uns. Das nehmen wir gerne mit und freuen uns auf die baldige Klimawoche, in der wir als Schule einen kleinen Beitrag für Klima- und Umweltschutz leisten werden.

Wem gelingt eine Punktlandung?

Unter diesem Motto versammelten sich am Donnerstag, dem 16. März, zum weltweiten „Känguru – Mathematikwettbewerb“, 36 Schüler und Schülerinnen aller Klassenstufen in der Aula der Zentralschule Adorf.

75 Minuten lang „rauchten“ die Köpfe, als über die möglichen Lösungen der Aufgaben nachgedacht, gegrübelt bzw. falsche Antworten ausgeschlossen wurden.

Dieser Wettbewerb ist nicht nur international, das Schöne ist: es gibt keine Verlierer.Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde, eine Broschüre mit Aufgaben und Lösungen und ein kleines Knobelspiel.

Have You Heard about Booboo?

Das war eine der Fragen, die Jessie Langner (Klasse 6a) beantworten sollte.

Er nahm für unsere Zentralschule an der diesjährigen Regionalolympiade im Fach Englisch teil. Er fand nicht nur heraus, dass Booboo eine weitgereiste kleine Katze aus Kalifornien ist, sondern löste auch noch etliche andere knifflige Aufgaben in englischer Sprache.

Dass Jessie Spaß an diesem Fach hat, spürt man deutlich. Klar, dass er viele der Fragen richtig beantwortet hat. Für seine erfolgreiche Teilnahme an dem Wettbewerb wurde er mit einer Urkunde und einem kleinen Geschenk ausgezeichnet.

Herzlichen Glückwunsch, Jessie!

Ausfahrt zum Sächsischen Landtag

Am 09.03.2023 besuchten wir, die Klasse 9a und 9b der Zentralschule Adorf, den Sächsischen Landtag in Dresden. Zuerst wurden wir über den Aufbau, die Geschichte und die Architektur informiert. Wir begingen einen Rundgang vom Eingang, zur Lobby, in den Plenarsaal bis in den Konferenzraum. In der Lobby wurden wir noch einmal mit der Architektur vertraut gemacht, die an den früheren Dresdner Hafen erinnert. Danach liefen wir in den Plenarsaal und stellten eine Debatte über einen Gesetzentwurf „Handybenutzung in der Pause“ nach. Dafür wurden wir in drei Parteien bzw. Fraktionen eingeteilt. Die erste Partei war dafür, die zweite dagegen und die dritte enthielt sich der Stimme bzw. verhielt sich neutral. Wir fanden reichlich Pro- und Contra-Argumente, doch am Ende entschied sich eine sehr deutliche Mehrheit für die Handynutzung. Zum Schluss nahmen sich ein Abgeordneter aus der CDU (Andreas Heinz) und ein Abgeordneter der Linken (Rico Gebhardt) für uns und unsere Fragen (u. a. Wie sind Sie Abgeordneter geworden? Wie stehen Sie zu Russland? Was meinen Sie zu den Klimaklebern?)Zeit. Wir fanden es gut, dass die Abgeordneten sehr ehrlich zu uns waren, hätten uns aber noch ein wenig mehr Zeit gewünscht, sodass wir auf die Fragen hätten noch mehr eingehen können. Insgesamt hat es uns allen aber sehr gefallen und es war sehr informativ. Wir durften uns vieles anschauen und es war ein einmaliges Erlebnis.