Archiv des Autors: CBA

„Komm auf Tour“ – Zentralschüler meistern Erlebnisparcours zur Berufsorientierung

Gleich am Montag nach den Herbstferien durften die Schülerinnen und Schüler der Zentralschule Adorf in den verschiedenen Stationen von „Komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“ auf Stärken-Entdecker-Tour gehen.

Bei dem Projekt handelt es sich um einen Erlebnisparcours, welcher die Themen berufliche Orientierung, Zukunfts- und Lebensplanung aufgreift. In der Wernesgrüner Biertenne erkundeten am 21. Oktober 2024 unsere Achtklässler die vier Spielstationen – das Labyrinth, die Bühne, die sturmfreie Bude und den Zeittunnel. Spielerisch galt es Stärken und Fähigkeiten zu entdecken. Daraus ergeben sich Orientierungshilfen für Praktika, zudem erfahren die Jugendlichen, welche realisierbaren beruflichen Möglichkeiten auf sie warten könnten.

Das Projekt „Komm auf Tour“ ist ein Angebot des Vogtlandkreises und der Agentur für Arbeit Plauen sowie des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus in Zusammenarbeit mit dem Sinus – Büro für Kommunikation GmbH.

K. Loose

Traditionelles Pizzaessen mit dem Schulleiter

Am letzten Tag vor den Herbstferien war es wieder soweit – die besten Schülerinnen und Schüler des vorangegangenen Schuljahres wurden von unserem Schulleiter Herrn Baumgärtel zum gemeinsamen Pizzaessen eingeladen. Damit werden jedes Jahr die besonderen Leistungen gewürdigt und in einer entspannten Atmosphäre wird über manche Episode aus dem Schulleben gesprochen.

Literatur hautnah – Literaturwagen Vogtland

Bereits zum 12. Mal findet das Projekt LITERATURwagen statt und entführt Kinder und Jugendliche in die Welt der Bücher. Doch wie funktioniert das? Autoren und Autorinnen gehen in Schulen, halten dort spannende und abwechslungsreiche Lesungen und zeigen so, dass Bücher nicht langweilig sind und Lesen etwas Zauberhaftes ist. In diesem Schuljahr hatte die Zentralschule Adorf das Glück und konnte gleich zwei Autorinnen begrüßen.

Christina Röckl stellte unseren 6. Klassen am 26.09.2024 ihr Buch „Kaugummi verklebt den Magen“ vor. Erwachsene erzählen Kindern oft Dinge, die nicht ganz der Wahrheit entsprechen, um sie vor Gefahren zu schützen. Die Autorin gab dafür selbst Beispiele aus ihrem Leben und auch die Schüler und Schülerinnen der Zentralschule konnten weitere finden, z.B. die viereckigen Augen bei zu großem Fernsehkonsum. Bevor die Lesung begann, wurden drei Schüler und Schülerinnen für eine Kaugummiband ausgewählt, die am Ende auf der Bühne der Aula ihren großen Auftritt hatten. Unterlegt mit Musik und Geräuschen führte uns Christina Röckl durch ihr Werk, in dem es nicht nur von Flunkereien wimmelt, sondern auch Wahrheiten versteckt sind, die die Kinder herausfinden sollten. Am Ende blieb auch noch Zeit, um unserem Gast Fragen zu stellen und unsere Schüler und Schülerinnen nutzten die Gelegenheit mit einer richtigen Autorin und Illustratorin zu sprechen.

Bereits einen Tag später bekamen wir erneut Besuch von einer Autorin. Dorit Linke stellte in unseren 8. Klassen ihr Buch „Jenseits der blauen Grenze“ vor. Mit ihrem Roman nahm sie uns mit auf eine spannende Reise an die Ostsee nach Rostock und in die Zeit der DDR. Hanna und Andreas  – zwei Protagonisten ihres Werkes – versuchen schwimmend über die Ostsee nach Fehmarn in den „Westen“ zu fliehen, da sie in ihrer Heimat ihre Träume nicht verwirklichen können. Verbunden sind die beiden durch ein dünnes Seil, was sie auf hoher See vor der kompletten Einsamkeit bewahrt. Dorit Linke zeigte uns während ihrer Lesung Bilder der Schauplätze sowie Karten mit den Grenzposten. Als Zeitzeugin machte sie ein Stück deutscher Geschichte lebendig, indem sie uns beispielsweise eindrucksvolle Anekdoten aus ihrem eigenen Leben erzählte. Am Ende blieben auch bei dieser Lesung keine Fragen offen, außer, wann kann ich mir das Buch in unserer Schulbibliothek ausleihen?

Ein großes Dankeschön gilt den beiden Autorinnen, die uns eine Stunde in die Welt der Bücher entführten und uns Einblick in ihre Werke gaben.

C. Bachmann

Mal Regen und mal Sonnenschein – in Schöneck kann das alles sein

Eigentlich wollten wir, die Klasse 6b der Adorfer Zentralschule, das schöne Spätsommerwetter für unsere Klassenfahrt nutzen. Die Realität war leider strömender Regen bei der Anreise in der Schönecker Jugendherberge. Hatten wir das verdient? Nein! Aber ändern konnten wir es auch nicht. Also machten wir das Beste daraus. Statt im Kletterwald tobten wir uns im Schwimmbad ordentlich aus.

Der nächste Tag war mit einer laaaangen Wanderung, dem Besuch der Grube Tannenbergsthal in Muldenberg, der Sommerrodelbahn in Mühlleithen, einem Grillabend mit Lagerfeuer und Stockbrot und einer Disco vollgepackt. Ganz schön anstrengend! Aber alle haben durchgehalten. Jeder hatte abends mehr als 25000 Schritte gemacht und wir konnten echt stolz auf unsere Leistung sein.

Und ratet mal: Wie war das Wetter bei der Abreise am dritten Tag? Klar, die Sonne strahlte vom Himmel und begleitete uns zurück nach Adorf. Nach diesen gemeinsamen Erlebnissen packen wir jetzt die letzten Tage bis zu den Herbstferien noch an.

M. Scheibel  

Fußballturnier in Oelsnitz

Am 17. September 2024 nahmen ausgewählte Schüler der 8. und 9. Klassen am Bereichsfinale im Fußball in Oelsnitz teil. Am Ende reichte uns der 4. Platz leider nicht für den Einzug ins Kreisfinale, aber unsere positive Stimmung konnte nach dem Turnier auch dadurch nicht verdorben werden.

Ich danke allen Schülern für die vorbildliche Vertretung der Zentralschule Adorf und wünsche Ihnen viel Glück und Erfolg bei den nächsten Turnieren.

A. Ivasko

Schul-Turmlauf

Am Freitag, dem 6.9.24, starteten hochmotivierte Schülerinnen und Schüler unserer Zentralschule beim 3. Remtengrüner Turmlauf und flitzten in verschiedenen Altersklassen um Platz eins. Nachdem die Adorfer Zentralschule im vergangenen Jahr den Turmlauf allein bestritten hatte, gab es in diesem Jahr nun Konkurrenz von der Adorfer Grundschule bzw. von der Evangelischen OS Schöneck. Da war es dann nun nicht mehr so leicht, siegreich zu sein. Trotzdem schafften es beim Schulvergleich drei Schüler der Zentralschule in verschiedenen Altersklassen auf Platz 1. Wir gratulieren Valentino Wollner, Felipe Herrmann und Jan Elsner. In der Gesamtwertung, in der auch die Läufe vom 7.9.24 dazuzählten,  schaffte es Paul Grenzau auf Platz 1. Ein großes Dankeschön geht an das Turmteam, die Stadt Adorf sowie den Remtengrüner Heimatverein für die tolle Organisation sowie die kulinarische Versorgung unserer Schüler und Schülerinnen. Wir freuen uns schon aufs nächste Mal.

S. Schneider

Der Traumrausch-Bus an der Zentralschule Adorf

Vom 02. bis zum 05. September bekamen die Schülerinnen und Schüler der 7. und 9. Klasse Besuch vom Team der Suchtberatung des Diakonischen Beratungszentrums Vogtland gGmbH, welches gleich mit einem ganzen Bus anrückte. Das mobile Präventionsprojekt TraumRausch findet in Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit vor Ort nun schon das vierte Mal statt und klärt die Jugendlichen über Rauschmittel, deren Wirkung und Gefahren auf. Die Schülerinnen und Schüler durchlaufen in und am Bus acht multimediale Stationen. Diese sollen dabei helfen, die eigenen Stärken und Fähigkeiten zu entdecken, um diese persönlichen Ressourcen zur Bewältigung des weiteren Lebens zu nutzen.

Die Stationen umfassen unter anderem interaktive Touchscreens, auf denen Substanzen und Wirkungsweisen illegaler Drogen erforscht, Folgen einzelner Süchte im Körper betrachtet werden können oder per VR-Brille die Alkoholwirkung im Straßenverkehr erlebbar gemacht wird. Außerdem konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen über die legalen Drogen Nikotin und Alkohol testen und erweitern.

Wir freuen uns sehr über das Projekt an unserer Schule, welches auch vom Landkreis unterstützt wird, da der Bus eine absolute Besonderheit darstellt und nur den Schulen im Vogtland zur Verfügung steht. Gestaltet wurde der Bus von Insassen der Justizvollzugsanstalt Zwickau, welche sich für dieses Projekt künstlerisch mit den eigenen Suchterfahrungen auseinandergesetzt haben.

S. Hendel, Schulsozialarbeit

Auf Hochtouren…

…liefen nicht nur die Temperaturen am 30.8.24 auf dem Adorfer Sportplatz, sondern auch die Schülerinnen und Schüler der Zentralschule Adorf, die an diesem Tag ihr Sportfest nachholten, welches im vergangenen Schuljahr leider zweimal wetterbedingt ausgefallen war. Umso mehr freuten sich alle Beteiligten über das schöne Wetter und sportelten fleißig an den Stationen. Neben den altbekannten leichtathletischen Disziplinen, gab es wie in jedem Jahr auch einen Kooperationswettbewerb, bei dem sich das beste Team das heißbegehrte Pizzaessen erkämpfen konnte. Bei aller Sportlichkeit war aber auch etwas für die Denker dabei, die sich an einer Station mit Logikrätseln und Suchaufgaben beweisen konnten. Die Ergebnisse der Wettkämpfe erfahren die Kinder wie jedes Jahr gebührend bei der Siegerehrung auf dem Schulhof in der darauffolgenden Woche.

S. Schneider

Frische Landluft…

…schnuppern, durfte die Klasse 7a der Zentralschule Adorf am 22.8.24 bei der Agrargenossenschaft Theuma-Neuensalz eG. Beim Projekt „Biomasse“ erfuhren die Schüler und Schülerinnen, was Biomasse überhaupt ist und wie vielseitig sie als erneuerbarer Energieträger eingesetzt werden kann. In Theuma wird damit die Biogasanlage betrieben, die zur Energieversorgung der Stadt beiträgt. Die Kinder erkundeten im praktischen Teil das Gelände der Agrargenossenschaft mitsamt des Kuhstalls und erweiterten ihr Wissen im Theorieteil zu fossilen und eben erneuerbaren Energiequellen. Highlight war sicherlich das Bauen einer eigenen kleinen Biogasanlage mithilfe einer Plastikflasche und einigem organischen Materials. Gespannt warteten die Schüler und Schülerinnen in den folgenden Tagen darauf, ob sich der über den Flaschenhals gestülpte Luftballon mit Gas füllt oder eben nicht. Bei einigen hat’s geklappt.

S. Schneider

Ausbildungsmesse Vogtland – Mittendrin statt nur „dabei“

Am 22.8.2024 besuchten wir, die Klasse 9a der Zentralschule Adorf, die Ausbildungsmesse Vogtland in Plauen.

Bereits am Vormittag nahmen wir den Zug nach Plauen. Vom Oberen Bahnhof ging es mit einem eigens dafür organisierten Shuttle-Bus weiter Richtung Vogtlandstadion direkt bis vor den Eingang der Ausbildungsmesse, wo wir noch eine halbe Stunde bis zum Einlassbeginn warten mussten. Dann ging es endlich los. Ob Groß oder Klein, jeder war da und hatte sichtlich Vorfreude. Aber das war nicht allzu verwunderlich, schließlich waren über 200 Arbeitgeber und Träger aus der Region vor Ort.

Um das Ziel – unsere vielleicht späteren Arbeitgeber schon jetzt kennenlernen zu können – nicht aus den Augen zu verlieren, bekamen wir von unseren Klassenleitern zusätzlich einen Laufzettel mit dem Auftrag, mindestens vier unserer bevorzugten Unternehmen aufzusuchen und diese im Gespräch näher kennenzulernen. Welche Ausbildungen bieten sie an? Welche Ausbildungsvoraussetzungen sind mitzubringen? Was würde mich im Unternehmen erwarten? Wann bewerbe ich mich und wie? Natürlich haben wir wesentlich mehr Unternehmen aufgesucht und einige von uns haben ihre Fühler weit ausgestreckt und das ein oder andere Unternehmen richtig unter die Lupe genommen.

So waren beispielsweise vier aus unserer Klasse am Stand Hiltl/MAN. Dort hat man uns u. a. die Aufgaben, die man als LKW – Mechatroniker machen muss, näher erklärt und uns sogar den MAN-Camper vorgestellt, der neu auf den Markt gekommen ist. Des Weiteren hat uns MAN sein neues Schmuckstück präsentiert: der MAN TG3. Die Neuheit von MAN ist der TGX 18.520. Auch an diesem Fahrzeug bekamen wir alle Neuheiten zu sehen und erläutert. Am Ende des Gespräches durften drei Schüler in diesen modernen LKW einsteigen und sich das Fahrzeug von innen anschauen. Nach der Präsentation gab es noch ein paar Hefte und Flyer zum Mitnehmen sowie eine kleine Stärkung. Ein paar der Mädchen waren wiederum beim Stand der Diakonie Auerbach zu Gast und konnten dort selbst Blutzuckermessungen üben. Geholfen wurde ihnen dabei von Azubis des Unternehmens. Ebenso informativ war es bspw. an den Ständen der Firmen Bad Brambacher Mineralquellen, ZWAV Plauen, RHG, Streicher GmbH, ADAC, Optiplan, Sternquell oder der in Adorf ansässigen Naue GmbH & Co KG, um nur einen kleinen Auszug zu nennen.

Unsere Klasse besuchte wirklich viele Stände. Einige Schüler fanden auch Interesse an dem einen oder anderen Beruf, der ihnen vorher noch nicht so präsent war. Und obwohl wir unseren Aufenthalt zusätzlich bis zum letztmöglichen Zeitpunkt der Rückfahrt zum Bahnhof ausgereizt hatten, verging der Besuch immer noch viel zu schnell. Es war ein sehr schöner und erfolgreicher Tag, der uns sowie unseren Lehrerinnen viel Spaß, gemeinsame Zeit und Freude bereitet hat, und mit viel neuem Wissen ging es abends wieder nach Hause.

M. Ballauf und Y. Wollner, Kl. 9a