Am 23.9.22 durften Schülervertreter zum 30-jährigen Schuljubiläum des beruflichen Schulzentrums e.o.Plauen fahren. Die Schule stellte alle dort zu erlernenden Berufe vor. Wir konnten die Fachkabinette besichtigen und lernten auch die unterrichtenden Lehrer kennen.
Die dort gesammelten Erfahrungen werden in den Schülerrat der Schule getragen. Ziel ist es, über die Vertreter der Klassen die erhaltenen Informationen weiterzugeben.
Der 20. September sollte für den Schülerrat der ZS Adorf ein besonderer Tag werden. Unser Ziel war Chemnitz. Wir durften an einem Workshop mit dem Thema „Raus aus der Schublade“ teilnehmen.
Im Verlauf des Tages wurden wir eingeladen Vorurteile in unserem Leben abzubauen. Es gab Anregungen für neue Sichtweisen auf das Leben, auf andere Menschen und andere Kulturen. Manchmal ist es gut einen Perspektivwechsel im Leben auszuprobieren.
Der 15.9.22 war für die 9. Klassen der Zentralschule Adorf ein besonderer Schultag. 7.15 Uhr ging es mit dem Bus nach Gleina in Thüringen. Die Bundeswehr hatte uns eingeladen. Wir wussten bis dahin nicht wirklich, welche vielfältigen Aufgaben das Heer zu erfüllen hat. Wir erhielten einen Einblick über die Streitkräfte zu Land, in der Luft und zu See. Wir krabbelten in einen Hubschrauber, in ein Panzerfahrzeug, in eine Rettungsboje und legten Tarnfarbe an. Im Mittelpunkt standen auch die vielen zu erlernenden Berufe im militärischen, aber auch im zivilen Bereich.
Am 29. August war es nun endlich soweit – die Schule hat wieder begonnen. Besonders die neuen Fünftklässler haben diesem Tag wohl entgegengefiebert. Mal mit freudigen, mal mit mulmigen Gefühlen.
An den ersten drei Tagen hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit abseits von Lernen und Unterricht ihre neue Umgebung sowie neue Lehrer und Schüler kennenzulernen. Allerhand mussten die „Fünfer“ in den ersten Stunden an der neuen Schule „abarbeiten“. Wie führt man das neue Hausaufgabenheft? oder Wie füllt man einen Mängelzettel für die neuen Bücher aus?
Aber neben den eher langweiligen Sachen gab es auch Schönes zu entdecken. Die Spielgeräte für die Hofpause samt Tischtennisplatten stießen auf große Begeisterung seitens unserer Fünftklässler, genauso wie die Aquarien im Biozimmer sowie die Bibliothek.
Zum Abschluss der Kennenlerntage wanderten wir nach Jugelsburg, wo wir mit Naturmaterialien wunderschöne Bilder gestalteten und auch ausprobierten, wie viele Kinder auf einen Baumstumpf passen – es waren 10! Von dort aus ging es weiter nach Remtengrün zum Aussichtssturm und wieder zur Schule zurück. Unsere letzte Stunde verbrachten wir mit verschiedenen Gesellschaftsspielen oder Malen.
Für die Schülerinnen und Schüler der 5a war es eine gute erste Woche an unserer schönen Zentralschule, der nun hoffentlich noch viele weitere folgen werden.
Am 1. September 2022 wurden die besten Schüler und Schülerinnen des vergangenen Schuljahres der Zentralschule Adorf herzlichst von unserem Schulleiter Herrn Baumgärtel zu einem Pizzaessen empfangen. In geselliger Runde konnte es sich jeder mit Pizza seiner Wahl ordentlich schmecken lassen. Mit dieser Ehrung wurden die guten und sehr guten Leistungen unserer Besten aller Jahrgänge wertgeschätzt und belohnt. Die Kids fanden das Zusammentreffen echt cool und konnten währenddessen sogar weitere Ideen und Anregungen für das Schulleben anbringen und sich darüber in entspannter Atmosphäre austauschen. Wir finden: Das ist eine tolle Sache!
Am 11.5.22 fand nun nach 2-jähriger pandemiebedingter Pause endlich wieder ein Sportfest an unserer Schule statt. Die Schüler konnten sich sowohl in leichtathletischen Disziplinen als in auch an einigen spaßigen Stationen messen. Zwei Highlights waren wohl die Kür des besten „Sack-Hüpfers“ jeder Klasse und der Gruppenwettbewerb, bei dem das beste Team ein von der Schule gesponsertes Pizzaessen gewinnen konnte. Den krönenden Abschluss bildete der Spendenlauf, bei dem die Kinder für eine gemeinnützige Organisation Runden erlaufen konnten. Mit Hilfe des Schulfördervereins spendet die Schule nun 250€. Alle Schüler und Lehrer waren von der tollen Atmosphäre bei bestem Wetter begeistert. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!
Im Rahmen der „Schulkinowochen Sachsen“ besuchte die Klasse 9b der Zentralschule Adorf am 12. Mai 2022 das Malzhaus in Plauen. Um rechtzeitig zum Film „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ vor Ort zu sein, ging es bereits vor 7:00 Uhr mit dem Zug nach Plauen und nach einem Spaziergang weiter Richtung Malzhaus. Dort verwandelte sich der Kinosaal für zwei Stunden zum Klassenzimmer. Gespannt verfolgten die Schüler die Adaption des Romans von Judith Kerr, der von einer jüdischen Familie handelt, die vor den Nazis aus Berlin fliehen muss. Anschließend fanden sich die Schüler zu einem regen Austausch vor dem Malzhaus zusammen, vor allem um die Frage zu klären, was es denn nun eigentlich mit dem rosa Kaninchen auf sich hatte. Eine Antwort darauf wird es an dieser Stelle aber nicht geben, sondern nur eine Empfehlung der Klasse: Film selbst anschauen!
Dass die Zentralschule Adorf sowohl eine gute Schule als auch ein sehr guter Wertevermittler ist, zeigte sich wieder einmal am 9. Mai 2022. Um das eigenverantwortliche Handeln sowie den Erwerb sozialer Kompetenzen und auch die Konfliktfähigkeit der Schüler auf unterschiedlichen Ebenen weiter stärken zu können, hatte die Oberschule den Coach Thomas Hedrich aus Plauen zu sich eingeladen. Herr Hedrich bietet Kindern und Schülern verschiedener Altersklassen Workshops im Rahmen der „Gewaltfeien Schulen“ an. So konnten die Schüler und Schülerinnen der Klassen 8a und 9b an diesem Tag innerhalb weniger Stunden gemeinsam erleben, was ein werteorientierter Umgang für sie selbst und andere bedeutet. Zudem erlernten sie in verschiedenen Rollenspielen, wie man sich in Konfliktsituationen verhalten kann und dass das richtige Zuhören im Leben nie unterschätzt werden sollte.
Ende März fand für unsere fünften Klassen sowie nachgeholt für Klasse 6 das Projekt „Achtung Auto!“ von der ADAC Stiftung statt.
In verschiedenen praktischen Übungen wurde durch einen geschulten Moderator die Bedeutung der Formel „Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg“ verdeutlicht. So sollten die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel den Bremsweg eines fahrenden Autos bei unterschiedlicher Geschwindigkeit einschätzen, indem sie die vermutete Stelle mit einem Hütchen markierten. Der „Aha-Effekt“ war dabei groß.
Im Anschluss wurden ebenso die praktischen Fähigkeiten im Radfahren unter Beweis gestellt. Dabei fuhren Schülerinnen und Schüler einen vorgegebenen Parcours entlang, der einige Schwierigkeiten aufwies. Dafür wurden die Besten mit einer Medaille belohnt. Aber auch alle anderen erhielten eine Urkunde für ihre Teilnahme.