Archiv der Kategorie: Workshop

Gemeinsam Lernen und Gestalten – 4. Aktionstag der Schulpartnerschaft Franzensbad – Adorf/V.

Im Rahmen des Schulpartnerschaftsprogramms trafen sich die Klasse 8a der Zentralschule und die 9. Klasse der Partnerschule aus Franzensbad zu einem gemeinsamen Aktionstag in Adorf. Dabei standen die zentralen Themen der Partnerschaft – Klima, Kultur und grenzüberschreitende Zusammenarbeit – im Mittelpunkt. Der Tag bot den Schülerinnen und Schülern zahlreiche Möglichkeiten, gemeinsam zu lernen, kreativ zu werden und ihre Kontakte weiter zu vertiefen.

Zum Auftakt begrüßte der Bürgermeister der Stadt Adorf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Anschließend besuchten die Jugendlichen gemeinsam das Erlebnismuseum Perlmutter. Besonders wertvoll war, dass die Inhalte zur regionalen Geschichte, Kultur und Umwelt teilweise digital und mehrsprachig aufbereitet waren. So konnten die Schülerinnen und Schüler beider Länder die Themen gemeinsam entdecken und sich darüber austauschen.

Anschließend fand man sich zum Kreativworkshop in den Räumen des Gefängnis Creative ein. In gemischten deutsch-tschechischen Gruppen arbeiteten die Jugendlichen an Entwürfen für ein gemeinsames Logo der Schulpartnerschaft. Dabei waren Teamarbeit, Kreativität und Kommunikation gefragt. Hierfür wurde sowohl mit aktuellen Techniken (Grafikprogramme und KI) als auch „klassisch“ mit Blatt und Stiften gearbeitet. Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, sich gegenseitig besser kennenzulernen und gemeinsam Ideen für die zukünftige Zusammenarbeit zu entwickeln. Unterstützt wurde der Workshop durch Ralf Meyer vom MitMachWerk Adorf e. V., einem neu gegründeten Verein, der Technik, Fachwissen und kreative Impulse zur Verfügung stellte.

Der Aktionstag zeigte eindrucksvoll, wie lebendig und erfolgreich die Schulpartnerschaft inzwischen gewachsen ist. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten engagiert zusammen und überwanden noch so einige vorhandene Sprachbarrieren. Am Ende des Tages entstanden gelungene Logo-Entwürfe als sichtbares Zeichen einer starken Partnerschaft und einer freundschaftlichen Verbindung zwischen den beiden Klassen.

N. Wölfel (Schulassistentin)

Digitale Workshop-Woche an der Zentralschule

Eine Woche lang drehte sich für die Klassen 7–10 alles um KI (Künstliche Intelligenz), Programmieren und Berufsorientierung. Im modernen, digitalen mobilen Klassenzimmer (DigiMok) auf dem Schulhof tauchten die Schülerinnen und Schüler tief in die Welt der Zukunftstechnologien ein.
Besonders großes Interesse zeigten die höheren Jahrgänge bei den Unterstützungsmöglichkeiten hinsichtlich der Berufswahl. Die Schülerinnen und Schüler erhielten gemäß ihrer Stärken und Fähigkeiten eine Auswahl an Berufen, die sie dann zusätzlich über die KI zu deren Zukunftschancen „prüfen“ ließen. Auch das Lehrerteam war bei einer Weiterbildung für digitale Bildung integriert. Dank des Workshopteams des Helliwood Media & Education e.V. erfuhr man ganz praktisch und erlebnisreich, wo unsere Zukunft hingehen kann und wie wir damit korrekt und sinnvoll umgehen können.

N. Wölfel (Schulassistentin)

Geschichts-Workshop „Aufbruch in zwei Welten“

Am Dienstag, den 18.09.2025, erwartete die Klasse 10a der Zentralschule Adorf Besuch aus Berlin. Ron Heckler, Referent für Politik und Geschichte vom Verein „Deutsche Gesellschaft e. V.“, hielt für uns einen Workshop mit dem Thema „Aufbruch in zwei Welten“ ab. Hierbei ging es vor allem um die Zeit der beiden deutschen Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur Wende. Der Workshop startete zur ersten Stunde. Zu Beginn wurden uns die einzelnen Inhalte vorgestellt, unter anderem der „Kalte Krieg“ oder auch „Kindheit und Jugend in der BRD und DDR“.

Nach einem Exkurs zur Besatzungszeit und wie West- und Ostdeutschland damals gesellschaftspolitisch aufgebaut wurden, haben wir verschiedene Zeitungsartikel bekommen, die wir dem damaligen Westen bzw. Osten zuordnen mussten. Es war interessant zu sehen, wie ähnlich und verschieden zugleich sich die Artikel waren. Dementsprechend schwierig fiel es uns, die Auszüge immer richtig zuordnen zu können. Allerdings wissen wir jetzt, woran man genau erkennen kann, aus welcher Perspektive Artikel damals verfasst wurden.

Danach teilten wir uns in vier Arbeitsgruppen auf. Jede Gruppe hatte eine andere Aufgabe, die wir in ca. einer Stunde bearbeiten mussten. Anschließend stellten wir unsere Ergebnisse jeweils im Klassenplenum vor und lernten somit voneinander.

Insgesamt war der Workshop eine abwechslungsreiche Erfahrung. Wir haben durchaus Neues gelernt und konnten aktiv mitarbeiten.

A. Jacob und H. Braun (Klasse 10a)